Praxis Dr.  med.
Csilla Temesvary

 

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 84489 Burghausen

 

Augenarzt Burghausen

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Grüner Star oder Glaukom

und was wir in unserer Praxis in Burghausen dagegen tun können.

In der Regel ist diese heimtückische Augenkrankheit durch einen zunehmenden Verlust der Sehnervfasern erklärt. Der Mensch kann so ohne es zu merken und meist ohne Schmerzen immer mehr seine kostbare Nervensubstanz und damit sein Gesichtsfeld bis hin zur Blindheit verlieren.


Keine Operation kann den bereits entstandenen Schaden wieder rückgängig machen, aber oft eine Ursache, nämlich den für den Sehnerven unverträglich zu hohen Augeninnendruck senken. Damit besteht die Hoffnung auf einen Stillstand der Schädigung.


Aber viele weitere Faktoren sind mit im Spiel, unser Alter, die zunehmende Linsendicke im Auge, Gefässveränderungen bei Arteriosklerose, Diabetes und Hypertonie usw.


Dieses Krankheitsbild ist immer noch ein Grund für ständige Forschung und alle bisher gefundenen Ursachen gehören zu einem grossen Mosaik, das noch lange kein vollständiges Bild ergibt. Wenn die klassische medikamentöse Behandlung nicht mehr wirkt, unzufriedenstellt, die Augentropfen nicht vertragen werden oder nicht zuverlässig vorgenommen werden kann, dann hilft:

 

SLT - Selektive Laser Trabekuloplastik

 

Die sanfte Alternative für die Glaukombehandlung

 

Was ist SLT?

 

SLTDie Selektive Laser-Trabekuloplastik, kurz SLT, ist eine einfach und hoch effiziente Laserbehandlung des "Augenkammerwinkels", die den Augeninnendruck deutlich verringert. Das ist beim grünen Star (Glaukom) außenordentlich wichtig. Die Laserbehandlung wird in der Augenarztpraxis durchgeführt und dauert im Normalfall nur wenige Minuten. 

 

Wie funktioniert die SLT?

 

Die SLT arbeitet mit extrem kurzen Laserimpulsen von nur 0,000000003 Sekunden. Dadurch gibt es gegenüber anderen Behandlungen keine thermischen Schädigungen im Auge. Der Laser wirkt mit geringer Energie selektiv auf das Melanin bzw. auf die Pigmente, ohne umliegendes Gewebe zu zerstören. Als Reaktion baut der körpereigene Heilungsprozess die behandelten Zellen auf natürliche Weise wieder auf.

 

TUT SLT weh?

 

Nein. SLT ist schmerzfrei und es gibt keine Nebenwirkungen um die man sich Sorgen zu machen braucht. Die Behandlung kann im Bedarfsfall wiederholt werden.

 

Was passiert während der Anwendung?

 

Vor der Behandlung wird das Auge betropft um eine milde örtliche Narkose zu erhalten. Dann werden schonend Lichtimpulse durch das Mikroskop abgegeben. Der ganze Prozess dauert nur ein paar Minuten. Sobald die Behandlung abgeschlossen ist, können vom Arzt noch entzündungshemmende Tropfen verabreicht werden. Ein bis zwei Tage nach der Behandlung sollte der Augeninnendruck merklich gesunken sein. Ihr Augenarzt wird den Erfolg in regelmäßigen Abständen kontrollieren.

 

Wie oft kann die SLT angewendet werden?

 

SLT ist sanft und ohne thermische Schädigungen und kann bei Bedarf bedenkenlos wiederholt werden. Dieser Vorteil ist bei anderen Laserbehandlungen nur eingeschränkt vorhanden.

 

Wer profitiert von der SLT Behandlung?

 

Falls Sie eine der aufgeführten Kategorien anspricht, sind Sie für die SLT-Therapie bestens geeignet:

 

  • Bei Offenwinkelglaukomen, Pseudo-exfoliationen oder pigmentierten Glaukomen
  • Falls Sie intolerant gegenüber Ihren Glaukommedikamenten sind oder Schwierigkeiten bei deren Verabreichung haben.
  • Falls es für Sie schwierig ist, sich einer regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung zu unterziehen.


Was passiert, wenn SLT bei mir nicht anschlägt?

 

SLT reduziert den Augeninnendruck im Durchschnitt um 25% bei 75%-85% der behandelten Patienten. Der Erfolg hängt maßgeblich vom Vorhandensein von Melanin in dem behandelten Auge ab. Für den Fall, dass die SLT nicht anschlägt, besteht die Möglichkeit einer medikamentösen Behandlung oder anderen operativen Maßnahmen.

 

Warum ist es wichtig den Augeninnendruck zu senken?

 

SLTDas Kammerwasser wird ständig im Auge produziert. Um das gesunde Gleichgewicht herzustellen, fließt die entsprechende Menge über den Kammerwinkel ab. Damit ist die Gesundheit der Linse und Hornhaut gewährleistet.

 

Sobald der Abfluss blockiert ist, steigt der Augeninnendruck und damit das Risiko an einem Offenwinkelglaukom zu erkranken erheblich.

 

Diese Form des grünen Starts ist die häufigste Art des Glaukoms. Um Ihr Augenlicht zu schützen, ist es von großer Bedeutung, den Augeninnendruck zu kontrollieren und gegebenenfalls zu senden.

 

Welche anderen Behandlungsmöglichkeiten bestehen noch?

 

SLTDas Offenwinkelglaukom wird in den meisten Fällen mit  Medikamenten behandelt, die mindestens einmal pro Tag angewendet werden müssen. Dabei gibt es gelegentlich Nebenwirkungen. Leider bringt diese Behandlung nicht bei jedem Patienten den gewünschten Erfolg. Eine andere Laserbehandlung ist die sog. CPK (Zyklophotokoagulation).

Ihr behandelnder Augenarzt wird Sie gerne beraten.

 

Sollten alle nicht chirurgischen Möglichkeiten nicht ausreichen, so kann eine Operation in Betracht gezogen werden. Dabei wird ein neuer Abfluss für das Kammerwasser künstlich hergestellt.

 

Hierbei handelt es sich leider um aufwendige Operationen mit Blutungs- und Infektionsrisiko. Ein endgültiger Erfolg kann nicht garantiert werden.

 

Als harmlosere Methode war früher die Argon-Laser-Trabekuloplastik (ALT) die am weitesten verbreitete Form der Glaukombehandlung. Die ALT kann im Gegensatz zur SLT nicht häufiger durchgeführt werden, da sie lokal Zellen zerstört. Sie wird abgelöst durch die SLT.

 

 

Zyklophotokoagulation

 

ZyklophotokoagulationcyclophotokoagulationIn sehr seltenen Fällen können wir mit dieser Lasertechnik Einfluss auf die Kammerwasserproduktion nehmen. Der Laserstrahl verödet von aussen auf das Auge aufgesetzt einen Teil der sogenannten Ciliarkörperzotten, die das Kammerwasser produzieren. Diese Behandlung ist in der Hauptsache bei Glaukom durch Gefässneubildungen im Auge üblich. Sie ist leider trotz bester Betäubung nicht schmerzfrei und muss zum Teil mehrfach angewendet werden.

 

Trabekulektomie (TET)

 

TrabeoluktomieDiese chirurgische Behandlung schafft einen künstlichen Abfluss aus dem Kammerwinkel heraus unter die Bindehaut des Auges. Wie bei vielen chirurgischen Eingriffen gibt es Risiken, die Linse kann sich eintrüben, ein grauer Star entstehen, es kann zu Verklebungen des neuen Abflusses kommen und der Druck wieder ansteigen, es kann zu Blutungen im Auge kommen oder auch zu postoperativen Reizungen. In manchen Fällen ist eine längere Abheilungszeit zu erwarten.


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